Archiv für die Kategorie ‘Sehenswürdigkeiten’

Vila Nova de Gaia

Mittwoch, 18. August 2010

Dass Portugal bekannt für seinen Portwein ist, ist klar. Doch kennen Sie auch das Zentrum dieser portugiesischen Spezialität? Wenn nicht, sollten Sie das bei ihrem nächsten Portugal-Urlaub schleunigst ändern und der wunderschönen Stadt Vila Nova de Gaia einen Besuch abstatten. Mit 240000 Einwohnern gehört sie zu den größeren Städten Portugals und ist auch für die, die mit Portwein nichts am Hut haben, auf alle Fälle eine Reise wert. Doch die meisten der Einheimischen legen doch großen Wert darauf, vor allem als Bewohner der Stadt, die berühmt für ihren hervorragenden Portwein ist, erkannt zu werden. Das Wappen der Stadt spricht Bände: Zu sehen sind zwei goldene Weinreben.
Vila Noca ist eine alte Stadt, bereits aus dem 13. Jahrhundert liegen urkundliche Vermerke vor, wobei die Stadt ursprünglich in zwei Orte, nämlich Vila de Gaia und Vila Nova, geteilt war und erst 1841 offiziell zu einer Stadt wurde. Heute sind die Teile nicht mehr auszumachen, sondern die Stadt scheint vereint durch ihre Liebe zum Portwein.
So stark wie diese im täglichen Leben deutlich wird, ist es leicht vorstellbar, dass der süße Wein nicht nur eine heimliche Liebe der Stadt ist, sondern wirtschaftlich durchaus von Bedeutung.
Fast das ganze Südufer entlang, aber auch an anderen Stellen der Stadt, stehen große Hallen, in denen Portwein produziert wird. Natürlich lassen die Produzenten des Weins Touristen gerne an ihrer hohen Kunst teilhaben und bieten regelmäßige Führungen durch ihre heiligen Hallen an. Auch wenn man es erst nicht vermuten mag, diese Führungen durch eine Portweinkellerei sind wirklich hochinteressant und Touristen werden überaus freundlich empfangen und bereitwillig mit Details zur Herstellung versorgt. Besucher können die riesigen Fässer besichtigen, die in den caves do vonho do porto, den großen Lagern in den Hallen, über Jahre gelagert werden, bevor Sie vom Kenner für reif erklärt werden. Und ganz ohne Kostprobe läuft so eine Führung natürlich auch nicht ab. Zumindest nicht, wenn Sie sich gut benommen haben! Von den Favoriten darf man dann natürlich nur zu gern auch ein paar Flaschen mit nach Hause nehmen und muss natürlich versprechen fortan ausschließlich den guten Portwein aus Vila Noca de Gaia zu trinken.
Die Liebe zum Portwein in diesem Ort ist wirklich ein Phänomen. Selbst erklärte nicht-Weintrinker können sich dem Charme mit dem die überzeugten Weinbauern und –produzenten auf die eigenen Produkte schwören, nicht widersetzen.

Sie brauchen Abstand von Deutschland und Ihrem Büro- oder Callcenter-Job? Packen Sie Ihre Koffer und los geht die Reise nach Portugal. Hier ticken die Uhren langsamer und Sie können endlich einmal die Seele baumeln lassen!

Bauwerke in Lissabon

Montag, 22. Juni 2009

Lissabon, port.: Lisboa, ist die Hauptstadt und größte Stadt Portugals. Sie hat viele interessant Bauwerke zu bieten.

In Portugal gibt es nicht nur viel zu entdecken, sondern es ist auch ein wunderschöner Ort um Urlaub zu machen. Machen Sie Urlaub in Portugal und gehen Sie auf eine Entdeckungreise, fangen Sie am besten damit an:

Das Kloster São Vicente de Fora in Lissabon ist ein ursprünglich romanischer Komplex. Das erste Kloster wurde im Jahre 1147 als Augustinerkloster von Alfons I. Erbaut, außerhalb der damaligen Stadtmauern gegründet. Das Kloster wurde dem heiligen Vinzenz von Saragossa gewidmet. Unter Philipp II. erhielte es das heutige Aussehen.

Die Burgruine Castelo de São Jorge wurde in der damaligen Zeit als Königsburg genutzt. In einem der Türme (Torre do Tombo) befand sich die Urkundensammlung des Königs. 1755 wurde die Burg beim Erdbeben von Lissabon fast vollständig zerstört.

Die Hauptkirche in Lissabon ist die Catedral Sé Patriarcal (Kathedrale in Lissabon). Sie ist zudem die Kathedrale des Patriarchats von Lissabon und die älteste zugleich. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1147. 1344 beschädigte ein Erdbeben das Bauwerk. Im Jahr 1380 wurde die westliche Fassade im romanischem Stil errichtet.

In den Jahren 1389 bis 1423 wurde von Nuno Ã?lvares Pereira das Convento do Carmo errichtet. Die Karmeliter-Kirche galt als ein Prachtexemplar der Gotik Lissabons. Heute sind nur noch Ruinen zu sehen, da der Rest vom Erdbeben im Jahre 1755 zerstört wurde.